Sie erzählte, dass die meisten der nicht geimpften Coronaerkrankten auf der Intensivabteilung Mitglied einer Freikirche sind.
Das gibt es viel im Emmental, aber auch in einzelnen Dörfern, zB ein Nachbardorf vom Dorf unseres "Bären Meikirch", Wahlendorf.
Diese Leute halten es für Gottes Plan, wenn sie erkranken und sterben, und sind nicht bereit, sich dagegen zu wehren.
Urs P. Gasche erzählt zudem im Infosperber, dass es viel kostengünstiger gekommen wäre, wenn wir dem Intensivpersonal die Löhne und die Anzahl Intensivbetten verdoppelt hätten:
Tatsächlich hat der Bundesrat Massnahmen bis hin zum Lockdown hauptsächlich damit begründet, es dürfe auf den Intensivstationen auf keinen Fall zu einer Triage kommen, bei der einige Patienten auf die Warteliste kommen. Sobald alle Impfwilligen eine Impfung oder jetzt einen Booster hätten erhalten können, gälte die Eigenverantwortung der Ungeimpften – ausser es komme zu Engpässen auf Intensivstationen.
Deshalb sind die Intensivstationen für Widmer die «Achillesferse» des Gesundheitswesens: «Bei 82 Milliarden Franken pro Jahr [die wir in der Schweiz für Gesundheit ausgeben] müssen wir doch in der Lage sein, mehr als 865 IPS-Betten zu betreiben.»
50 Milliarden für einen Lockdown, aber keine 2 Milliarden für das Personal
«Ein solcher finanzieller Anreiz würde ehemalige IPS-Pflegende motivieren, vorübergehend wieder zu arbeiten. Wir haben in der Schweiz eine ganze Reservearmee von ehemaligen IPS-Fachleuten.» Tatsächlich kam es wegen der strengen Arbeit, der unregelmässigen Arbeitszeiten und der mittelprächtigen Entlöhnung zu überdurchschnittlich vielen vorzeitigen Abgängen. Weniger Abgänge dank deutlich höherer Löhnen hätte den Druck auf mehrere Schultern verteilt, sagt Widmer.