Tsunami
Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 05:01
Gedenken am 9. Jahrestag
Gebete für die Tsunami-Opfer
Neun Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean haben in Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. In der Provinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra beteten Hunderte Menschen an Massengräbern.
Allein in Aceh waren 170.000 Menschen umgekommen. "Es ist neun Jahre her, aber es fühlt sich an, als wäre es gestern passiert", sagte Makmun Adam in der Provinzhauptstadt Banda Aceh, wo 14.000 Opfer begraben wurden. Der 50-Jährige hatte bei dem Tsunami seine Frau und zwei Kinder verloren.
Zeremonie in Thailand
Auch auf der thailändischen Insel Phuket versammelten sich Einheimische und Touristen. Auf der Mauer des Denkmals "Wall of Remembrance" in Mai Khao wehten Fahnen aus den Herkunftsländern der Opfer.
In Thailand kamen etwa 8000 Menschen ums Leben, viele davon europäische Touristen im Weihnachtsurlaub. Bei einer konfessionsübergreifenden Zeremonie legten viele Menschen an der Mauer Blumen nieder.
Gedenken auf Sri Lanka und in Indien
Auf Sri Lanka legten Politiker und Angehörige der 35.000 Opfer zwei Schweigeminuten ein. Landesweit gab es Übungen zum Verhalten im Fall von Katastrophen, damit eine ähnliche Tragödie nicht wieder vorkommt. 2004 hatte sich viele Menschen nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht, weil sie die Gefahr eines Tsunamis nicht einschätzen konnten.
Der Tsunami am 2. Weihnachtstag 2004 folgte auf ein schweres Erdbeben vor der Küste von Sumatra. Rund um den Indischen Ozean kamen etwa 230.000 Menschen ums Leben.
http://www.tagesschau.de/ausland/tsuamigedenken100.html
Gebete für die Tsunami-Opfer
Neun Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean haben in Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. In der Provinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra beteten Hunderte Menschen an Massengräbern.
Allein in Aceh waren 170.000 Menschen umgekommen. "Es ist neun Jahre her, aber es fühlt sich an, als wäre es gestern passiert", sagte Makmun Adam in der Provinzhauptstadt Banda Aceh, wo 14.000 Opfer begraben wurden. Der 50-Jährige hatte bei dem Tsunami seine Frau und zwei Kinder verloren.
Zeremonie in Thailand
Auch auf der thailändischen Insel Phuket versammelten sich Einheimische und Touristen. Auf der Mauer des Denkmals "Wall of Remembrance" in Mai Khao wehten Fahnen aus den Herkunftsländern der Opfer.
In Thailand kamen etwa 8000 Menschen ums Leben, viele davon europäische Touristen im Weihnachtsurlaub. Bei einer konfessionsübergreifenden Zeremonie legten viele Menschen an der Mauer Blumen nieder.
Gedenken auf Sri Lanka und in Indien
Auf Sri Lanka legten Politiker und Angehörige der 35.000 Opfer zwei Schweigeminuten ein. Landesweit gab es Übungen zum Verhalten im Fall von Katastrophen, damit eine ähnliche Tragödie nicht wieder vorkommt. 2004 hatte sich viele Menschen nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht, weil sie die Gefahr eines Tsunamis nicht einschätzen konnten.
Der Tsunami am 2. Weihnachtstag 2004 folgte auf ein schweres Erdbeben vor der Küste von Sumatra. Rund um den Indischen Ozean kamen etwa 230.000 Menschen ums Leben.
http://www.tagesschau.de/ausland/tsuamigedenken100.html