Re: SARS-CoV-2/COVID-19
Verfasst: So 29. Mär 2020, 20:28
Das Video wird übrigens auf Facebook gesperrt....
Gruss Tom
Gruss Tom
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Hoppla, das ist starker Tobak.Celmar hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 20:24Habe heute ein Link zu einem interessanten Video erhalten.
Sind interessante Aspekte dabei aber auch eine gehörige Portion Aluhut.
Dass, und der Druck des Volkes lässt viele Politiker zur *Sicherheit" (Herdentrieb) greifen. Ich selber denke so differenziertes vorgehen wie z. B. in Schweden ist sehr notwendig um später bessere Entscheide treffen zu können.Celmar hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 20:24Weshalb alle Staaten mitziehen? Niemand will sich im Nachhinein für falsches Vorgehen verantworten müssen.
Das glaube ich eben nicht. Ich glaube auch nicht, dass die Vielzahl der besagten 25.000 Tote bei der Grippeepidemie zu Hause gestorben sind. Fast jeder kommt in so einer Situation ins Krankenhaus und verstirbt dort. Der Unterschied dürfte gewesen sein, dass damals - ehrlich gesagt weiß ich inhaltlich wenig darüber, wie der medizinische Ablauf war - vermutlich kein langer Intensivaufenthalt mit künstlicher Beatmung angebracht war.tom hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 19:46Ich weiss nicht, Michu... klar, Du hast Vorerkrankungen... aber in der Schweiz leben 1,5 Millionen Menschen welche 65 Jahre oder älter sind. Es sterben über 20'000 Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen (inkl. Infarkte) jedes Jahr... über 110'000 Menschen werden Jahr für Jahr wegen diesen Erkrankungen hospitalisiert. Nun wird ja eben davor gewarnt, dass wenn man keine so krassen Massnahmen getroffen hätte, die Spitäler sofort überlastet gewesen wären mit Ernstfällen. Und genau dies meine ich ja mit meiner Aussage... Wäre dieses Convid-19 eine Grippe, würden dann wirklich so viele Menschen deswegen ins Spital gehen und dort behandelt werden müssen? Oder würden sie, wie die meisten der 25'000 Deutschen in der Grippesaison 2017/2018 einfach zuhause sterben? Ich weiss es auch nicht... wie sollte ich es auch.Michaleo hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 19:11Also zum Schutz von Leuten wie ich waren sie wahrscheinlich schon nicht furchtbar falsch.
Gruss Tom
Wie gerade geschrieben. Aus wissenschaftlicher Sicht und als Lehre für günftige Epidemien sicher sehr interessant, so ein Vergleichstest. So werden auch klinische Tests durchgeführt: 2 Vergleichsgruppen mit unterschiedlicher Behandlung. Aber so ein Experiment kann auch ziemlich aus dem Ruder laufen...ZH-thai-fun hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 22:43Dass, und der Druck des Volkes lässt viele Politiker zur *Sicherheit" (Herdentrieb) greifen. Ich selber denke so differenziertes vorgehen wie z. B. in Schweden ist sehr notwendig um später bessere Entscheide treffen zu können.Celmar hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 20:24Weshalb alle Staaten mitziehen? Niemand will sich im Nachhinein für falsches Vorgehen verantworten müssen.
Mich wundert, dass Du das so lapidar siehst, Werner. Immerhin hast Du ja selbst bereits geschrieben, dass Du persönlich von der Situation betroffen bist. Wir reden ja auch nicht von Hunderten, sondern nur in Italien von bereits mehr als 10.000. Und die Gesamtzahl wird durch die USA bald extrem nach oben gehen...Werner hat geschrieben: So 29. Mär 2020, 18:46Also, entweder man hält es aus dass Hunderte sterben wie in Korea oder Japan oder man zieht das in die Länge wie in Deutschland derzeit.
W.
Diese Rechnung ist eben falsch, Jörg, wurde auch schon in den Medien darüber informiert. Der Grund ist dass mit der Zeit immer wie mehr Menschen immun gegen das Virus werden und eben dann nicht erkranken. Es gibt jetzt ja schon Fachleute welche warnen, dass der Lockout nicht zu lange dauern darf, weil zu wenig Menschen eine Immunität gegen das Virus aufbauen können und dann, in der nächsten Welle (welche auf jeden Fall kommt) nochmals ein ähnliches Desaster wie jetzt drohen würde.
Und weshalb hat man diese medizinische Abläufe nicht gemacht, wenn man am Schluss eine Zahl von 25'000 Toten hat? Nach einer Grippesaison welche freilich nicht 12 Monate dauerte... Wie Du bin auch ich nicht Mediziner oder Forscher oder Virologe oder was auch immer... Aber vor gut 2 Jahren nahm man es offenbar in Kauf, dass 25'000 Menschen während 3 Monaten an einer Grippewelle sterben. Ich will nicht despektierlich tönen, ich habe mein Vater am Beatmungsgerät gesehen, 3 Stunden bevor er dann sterben durfte... Ich weiss was es bedeutet, jemanden sterben zu sehen. Aber für mich sind dies halt auch Fragen die zur Bewältigung der Krise gehören.Joe hat geschrieben: Mo 30. Mär 2020, 00:13Der Unterschied dürfte gewesen sein, dass damals - ehrlich gesagt weiß ich inhaltlich wenig darüber, wie der medizinische Ablauf war - vermutlich kein langer Intensivaufenthalt mit künstlicher Beatmung angebracht war.