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tom hat geschrieben: Fr 21. Aug 2020, 11:38
Doch dies wird bei uns auch gemacht.
Ich muss mich offenbar korrigieren. Habe soeben in einem Interview gelesen, dass aktuell weniger Tests gemacht werden als noch anfangs Juli. Man bemängelt von offizieller Seite, dass zu wenige Leute sich auch bei nur kleinsten Anzeichen testen lassen...
tom hat geschrieben: Fr 21. Aug 2020, 13:30Man bemängelt von offizieller Seite, dass zu wenige Leute sich auch bei nur kleinsten Anzeichen testen lassen...
Nun, das müsste ja dann auch entsprechend publik gemacht werden mit einem niedrigschwelligen Angebot und klaren Angaben.
Das ist aber nicht der Fall.
tom hat geschrieben: Fr 21. Aug 2020, 08:57
Fakt ist, dass seit einiger Zeit 3-4 Kantone für wohl rund 80% aller neuen Fälle verantwortlich sind. Und da vermisse ich schon etwas ein rigoroseres Vorgehen in den betroffenen Kantonen.
Vielleicht verstehe ich es nicht richtig, aber ist es nicht so: wenn im Kanton A täglich 200 Neuansteckungen sind, und im Kanton B nur 10, dann wird das bei einer R-Zahl von 1 so bleiben. Also im Kanton A werden weiterhin täglich 200 neue dazu kommen, im Kanton B nur 10.
Das wäre dann unabhängig von der Grösse der Bevölkerung der beiden Kantone. Mit anderen Worten: die Anzahl Noch-Nicht-Infizierten ist eigentlich irrelevant - solange es genügend hat, die bei einem R = 1 neu angesteckt werden können. Oder sehe ich das zu einfach?
Der R-Wert soll ja, gemäss etlichen Expertenaussagen, ziemlich wenig aussagekräftig sein. Wichtiger ist die wöchentliche Entwicklung der Fälle. In den letzten 7 Tagen betrug diese in der Schweiz durchschnittlich plus 30 Prozent. Sprich: aus 350 Fällen in Zürich wurden 455 Fälle, wenn es so weiter geht nächste Woche knapp 500, übernächste dann 650... also eine Verdoppelung innert 3 Wochen. In anderen Kantonen wären es massiv weniger wegen viel tieferen Zahlen.
Angesichts steigender Fallzahlen von Neuinfektionen fordert Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch (60, SP) eine Ausweitung der Maskenpflicht beispielsweise in öffentlichen Gebäuden oder in Läden. Zürich befinde sich in einer besorgniserregenden Lage.
«Wir müssen agieren, bevor uns die Kontrolle entgleitet», sagte Mauch in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Je länger man bei steigenden Fallzahlen warte, desto schwieriger werde es. Ohne weitere Massnahmen könnten die Dinge innert Tagen aus dem Ruder laufen.
Niemand habe ein Interesse daran, dass Zürich zum Risikogebiet erklärt werde. Und niemand wolle, dass immer mehr Menschen in Quarantäne müssten. Das würde auch den Unternehmen massiv schaden.
Die Maske schütze nicht total. Aber sie schütze überall. Andere Kantone wie Genf oder Basel setzten bereits darauf. Die Pandemie sei nicht vorbei. «Wir müssen wachsam und vorsichtig bleiben. Insofern hat die Maske auch eine symbolische Bedeutung. Sie macht die Präsenz des Virus sichtbar», sagte Mauch.
Seit dem Ende der ausserordentlichen Lage liegt der Ball für Corona- Massnahmen bei den Kantonen. Sie habe Regierungspräsidentin Silvia Steiner (62, CVP) die Bedenken der Stadtregierung mitgeteilt. Steiner habe sie informiert, dass der Regierungsrat davon Kenntnis genommen habe.
Nun will man offenbar in Zürich reagieren, im erwähnten NZZ-Artikel steht allerdings noch, dass der Kanton Zürich sich noch gegen die Wünsche der Stadt sperrt. Aber etwas tun wird man sicherlich...
Was ich mich frage: die Stadtpräsidentin erwähnt, dass man nicht möchte, dass Zürich zum Risikogebiet erklärt werde. Könnte man dies überhaupt? Und wie würde dies dann aussehen respektive welche Auswirkungen gäbe es dann? Oder meint sie nur internationale Sperren? Diese könnten aber natürlich dann für eine Stadt wie Zürich auch verheerende (wirtschaftliche) Folgen haben.
Jetzt NEU. Merkt euch das. Die erste TV Sendung blendete heute einen Text ein der in etwa lautet: "Diese Sendung wurde vor der Corona Pandemie aufgenommen". . . . Nicht mehr lange dann steht vor jedem Film eine Vorspann der davor warnt so dicht zusammen zu stehen wie die Menschen in der Sendung dies tun. . . . Und dann der Vorspann vor jedem Sexfilm: "Diese Praktiken ohne Einhaltung der 1,5 m Grenze waren vor der Corona Pandemie üblich. Bitte nutzen Sie zur Fortpflanzung nur die neue Corona sichere künstliche Befruchtungsmethode. . . . Und jetzt neu der Corona sichere Befruchtungsschlauch, mit UV Licht werden alle Viren abgetötet, Spermien überleben das UV Licht ohne Schaden und garantieren eine sichere Befruchtung ohne die Gefahr einer Ansteckung.
Es besteht Handlungsbedarf, erklärt die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner. Die Corona-Fallzahlen steigen und wenn sie noch weiter steigen, dann könnte der Kanton Zürich zum Risikogebiet werden. Das will die Regierung verhindern. Damit kommt die Gesamtregierung zu anderen Schlüssen als SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr, die sich auf Sozialen Medien derzeit gegen weitergehende Massnahmen geäussert hatte.
Fazit: Ab Donnerstag gilt in Einkaufszentren und Läden eine Maskenpflicht. Zudem werden bei Veranstaltungen in Innenräumen die Besucherzahlen über 100 Personen verboten, solange keine Schutzmassnahmen getroffen sind. Weiter müssen alle Gastrobetriebe die Kontaktdaten der Gäste erfassen.