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Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Mo 21. Okt 2013, 03:45
von chang58
Deine Reiseberichte sind wie immer sehr schön michaleo.
Ich warte schon auf den nächsten. :)

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Mi 30. Okt 2013, 10:44
von KKC
Ja, die Bauruine ist wirklich ein Schandfleck und das mitten in der Stadt.
Ich kenne die Ruine jetzt schon fast 20 Jahre, irgendwann muß da doch, durch das Klima bedingt was runter kommen.
Einziger Vorteil: man weiß immer wo das Zentrum ist.

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Mi 30. Okt 2013, 12:15
von Willi Wacker
...schön zu lesen
Bin aber noch nich durch... :)

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Sa 9. Nov 2013, 15:10
von henrik
Hallo Zusammen,
@Michaleo: eine interessante Geschichte und ein schoener Bericht !
KKC hat geschrieben:
Ja, die Bauruine ist wirklich ein Schandfleck und das mitten in der Stadt. Ich kenne die Ruine jetzt schon fast 20 Jahre, irgendwann muß da doch, durch das Klima bedingt was runter kommen.
@KKC: Ich war das erste Mal in Khon Kaen Mai 1996. Da stand diese Verschandelung schon so da.

Das kommt auch irgendwann mal runter, fragt sich nur wann und wie... Wenn das ganze Ding aufs Kosa-Hotel kippt oder aufs Oasis, waere natuerlich peinlich.... ;) . Vielleicht knallen ja auch erstmal nur ein paar Betonbrocken von oben runter.... Spaetestens wenn "der Falsche" so ein Ding auf den Deckel bekommt, werden sie was machen muessen....

Es kann aber auch sein, wenn sie solide gebaut haben :-s , das die Skyline von Khon Kaen noch in 50 Jahren von diesem "Prachtbau" dominiert wird.

Viele Gruesse,
Henrik

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: So 10. Nov 2013, 05:46
von Werner von
schoene Story

Ich bin nun auch schon mehr als 15 Jahre ,jeweils laengere Zeit in KK.Kenne alle die Touristenburgen,und fuer mich ist KK super.
Sozusagen eine versteckte Perle.
Alles ist in relativ kurzer Distanz zu erreichen.Es gibt Genug Baumaerkte,Einkaufszentren und Unterhaltungsmoeglichkeiten. Wobei gewisse Unterhaltungsmoeglichkeiten im Gegensatz zu Pattaya eher versteckt und absolut nicht auf Farangklientel ausgerichtet sind ,sondern auf gutbetuchte Thai Kundschaft.Davon gibt es in KK jede Menge.Mal abgesehen von den diversen Auslaender Bierbars.
Die Bauruine beim Kosa ist, oder war, fuer mich immer eine gute Orientierungshilfe.Egal wo ich war in der Stadt ,ich fand immer locker zu der Ruine zurueck.
Khon Kaen erlebt zur Zeit einen riesigen Bauboom.Wenn man motorisiert ist und mal aussen rum faehrt sieht man es,da werden jede Menge Fabriken und Wohnquartiere gebaut.Flugplatz IO.Immer noch etwas wenig Verbindungen,ausser nach Bangkok.
Danebst 2 Universitaeten, alle Krankenhauser vertreten,viele Ausflugmoeglichkeiten. Neuer grosser Busbahnhof steht vor baldiger Eroeffnung.
Alles in allem sehr gute Lebensqualitaet denke ich.
MFG Wernervon

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: So 10. Nov 2013, 09:27
von thedi
Werner von hat geschrieben:
Danebst 2 Universitaeten, alle Krankenhauser vertreten,viele Ausflugmoeglichkeiten. Neuer grosser Busbahnhof steht vor baldiger Eroeffnung.
Alles in allem sehr gute Lebensqualitaet denke ich.
Ich wohne 50 km von Khon Kaen - und dieser Abstand zur Stadt ist für mich gerade recht.

Auf der positiven Seite sehe ich vor allem gute Schulen - insbesondere KKVS, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten - da meine Häuslebauerzeiten vorbei sind interessieren mich nun mehr die kulinarischen Angebote, und da ist kein Mangel, wenn man Macro, Big C, Tops im Central Plaza und Lotus Extra besucht - jeder hat so seine Vor- und Nachteile. Von Immigration bis Thai Passbüro ist auch alles vorhanden, was ein Farang von den Behörden so brauchen könnte.

Was in meinen Augen in Khon Kaen aber fehlt ist Ambiente - wie z.B. in Udon mit seinen schön gestalteten Plätzen und dem lebhaften Geschäftsviertel.

Vor allem aber: wo kann man am Mittag in Khon Kaen gut essen? 30 Baht Teller in Nudelshops, Khao man gai etc gibt es noch und nöcher - aber ich kenne kein Restaurant wo man in einer gemütlichen Atmosphäre am Mittag bei Speise und Trank etwas verweilen könnte. Am Abend gibt es viele Möglichkeiten. Aber kann mir jemand einen guten Tip für ein Mittagessen geben? Preisklasse so zwischen 400 und 1000 Baht für 2 Personen, ohne teure Getränke. Farang oder Thai Food ist egal - aber gut soll es sein. Keine Klapptisch-Plastikhocker-Strassenküche-Atmosphäre - auch nicht unbedingt weisse Tischtücher - einfach etwas gemütliches.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

PS: die 'Isaan University' bei Baan Tum ist nicht mehr. Hingegen hat die Khon Kaen University nach wie vor einen guten Namen.

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Sa 23. Nov 2013, 00:01
von donpedro
nette geschichte - danke und weiter so !

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Do 9. Aug 2018, 06:06
von Michaleo
thedi hat geschrieben:
Was in meinen Augen in Khon Kaen aber fehlt ist Ambiente - wie z.B. in Udon mit seinen schön gestalteten Plätzen und dem lebhaften Geschäftsviertel.
Hingegen hat die Khon Kaen University nach wie vor einen guten Namen.
Wurden in der Zwischenzeit seit diesem Post einige neue Plätze oder Parks gestaltet?
Und:
Ist es schwierig, an der Uni Khon Kaen zugelassen zu werden? Gibt es da zusätzliche Hürden?

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Do 9. Aug 2018, 06:22
von Johnboy
HUGZ Mall direkt in der City , da gibt es das teuerste Hoegaarden in Thailand :((

Re: Khon Kaen - eine Bankergeschichte

Verfasst: Do 9. Aug 2018, 09:02
von thedi
Michaleo hat geschrieben:
Wurden in der Zwischenzeit seit diesem Post einige neue Plätze oder Parks gestaltet?
Und:
Ist es schwierig, an der Uni Khon Kaen zugelassen zu werden? Gibt es da zusätzliche Hürden?
Khon Kaen ist nach wie vor keine Touristen-Attraktion. Ich bin nicht urban veranlagt und daher sicherlich keine verlässliche Referenz, aber ich gäbe Khon Kaen als Wohnort den Daumen nach unten.

Die Uni hat einen guten Namen. Es gibt mehr Anmeldungen als Studienplätze. Man sagt dass je nach Studienrichtung einer von zehn oder einer von hundert aufgenommen würde. Ist vielleicht etwas übertrieben, aber das ist das was ich hier so höre.

Anderseits muss man auch wissen, dass sich Kreti und Pleti nach Mathayom 6 an den Aufnahmeprüfungen einschreibt. Auch Schüler die definitv hoffnungslos sind. Nach dem Motto: jeden ersten und 16. jedes Monats gewinnt jemand den grossen Preis in der Lotterie - warum also soll ich es nicht auch probieren?

Schüler von einer guten Privatschule wie KKVS bestehen zu 90% auf Anhieb die Aufnahmeprüfung. Das geht aus dem Newsletter der Schule hervor. In unserem Dorf haben zwei Mädchen in Nok Nois Alter an KKU studiert - beide besuchten die staatliche Mathayom in Manchakiri - beide hatten sehr gute Noten dort. Wie viele von diesem Jahrgang die Prüfung nicht bestanden weiss ich nicht - davon spricht man natürlich weniger.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi