Pattaya 4.0 oder für immer?

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Alwaro
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#71

Beitrag von Alwaro »

Hast du den Beitrag bis am Schluss gelesen? Ich vermute mal nicht!
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#72

Beitrag von mungg »

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Aus der Traum
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.

Fredfeuerstein
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#73

Beitrag von Fredfeuerstein »

Oh je, was ist passiert?

Mein Beileid!

Kurt Singer
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#74

Beitrag von Kurt Singer »

Ja, warum ist Dein Traum zerstört? Würde mir sehr leid tun.
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tom
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#75

Beitrag von tom »

Ich denke es geht um diese E-Mail der Thailändischen Botschaft Bern, welche @mungg gestern erhalten hat und welche sie im Tourismus-Thread veröffentlichte:
Dear Sir/Madam,

Thank you for contacting us. Please kindly note that there is no guarantee for you to have the visa or CoE. For your own security, please kindly wait until Thailand lift up the lock down and contact us again for further information.

Kind regards,

Visa Section
Royal Thai Embassy, Bern
Gruss Tom
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ZH-thai-fun
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#76

Beitrag von ZH-thai-fun »

mungg hat geschrieben:
Sa 10. Okt 2020, 19:54
Aus der Traum
"Fügung" ... :-?
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#77

Beitrag von mungg »

Als ich von der Möglichkeit las, mit einem O-A einzureisen, hatte ich wieder Hoffnung. Nach meinem dritten Winter in Pattaya hatte ich endlich mal das Gefühl trotz chronischer Krankheit endlich auf der Sonnenseite des Lebens gelandet zu sein. Erst recht, als mir die IV mitteilte, dass keine weiteren Rentenüberprüfungen mehr stattfinden. Mein Leben war nicht leicht. In eine Familie mit asozialen Eltern geboren, konnte ich trotz Bestleistungen in der Schule keinen Beruf erlernen, weil ich schon mit 16 rausgeworfen wurde. Dann die Drogenzeit, die ich mir vergeben kann, weil ich halt emotional labil bin und null auf den Weg mitbekommen habe, was das hätte verhindern können. Ich habe mich daraus befreit und etwas später berufsbegleitend in der Erwachsenenbildung einen Lehrabschluss nachgeholt. Ich war gerade in der Weiterbildung vor dem Abschluss, als mich die Krankheit komplett flachlegte. Ich möchte hier noch erwähnen, dass ich immer gearbeitet habe, und sämtliche Kosten für Aus- und Weiterbildung selbst bezahlt habe. Ich musste über ein Jahr um Diagnose und Therapie kämpfen, obwohl ich kaum Kraft für die Selbstversorgung hatte. Danach über drei Jahre Kampf mit der IV. Über 10 Jahre lernen mit dem, was ich noch kann, umzugehen. Das ich nicht viel, aber mehr als andere haben. Und dann kam Thailand und die Erkenntnis, endlich glücklich sein zu dürfen, nicht kämpfen zu müssen, um etwas Lebensqualität zu erfahren. Ausgerechnet jetzt kommt dieses f* Virus. Bei allem Bewusstsein, dass uns das Leben Lektionen schickt, damit wir etwas lernen, wird mir das alles langsam zuviel. Frau wird nicht jünger. Mich immer wieder Schicksalsschlägen zu fügen, die verhindern, dass ich glücklich sein kann, macht mir zu schaffen, auch wenn ich nicht sicher sein kann, ob diese Fügung schlussendlich nicht zu meinem Vorteil ist. Ich schwanke zwischen "mich aufgeben" und "mir noch sechs Monate Zeit geben" in der Hoffnung, dass eine Impfung kommt oder die Thais einen anderen Weg einschlagen, mit der Situation umzugehen. Nur eins weiss ich: Meine Zeit bis zum Tod im rauhen Klima der Schweiz abzusitzen, kommt nicht in Frage. Da gebe ich mir lieber eine Kugel oder ähnlich. Das ist wie "stay at home" für immer.
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.

Fredfeuerstein
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#78

Beitrag von Fredfeuerstein »

Ich rate, den kommenden Winter wo zu verbringen, wo die Temperaturen für Dich okay sind.
Und dann kommt unweigerlich ;-) der Frühling mit dem Sommer, wo Du es auch in der Schweiz aushalten kannst, so schmerztechnisch meine ich, und zu Beginn der nächstens Herbstes dürfte Thailand für mein Dafürhalten so weit sein, dass Personen wieder einreisen können wie eh und je.
Halt die Ohren steif, alles Gute für Dich!
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ZH-thai-fun
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#79

Beitrag von ZH-thai-fun »

mungg hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 06:30
Ich schwanke zwischen "mich aufgeben" und "mir noch sechs Monate Zeit geben" ...
Du wirst nicht aufgeben! So hoffe ich.
Du hast ja schon x-Mal in deinem Leben nicht aufgegeben ... L-)
mungg hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 06:30
Dann die Drogenzeit, die ich mir vergeben kann, weil ich halt emotional labil bin und null auf den Weg mitbekommen habe, was das hätte verhindern können.
Erinnert mich an die Needelpark-Zeit Zürich, in der ich tausende solche kennengelernt habe.
Wer so-was mitgemacht hat, darf nicht aufgeben.
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#80

Beitrag von mungg »

Fredfeuerstein hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 08:03
Ich rate, den kommenden Winter wo zu verbringen, wo die Temperaturen für Dich okay sind.
Das werde ich nicht machen. Es gibt keinen Platz in Europa, wo es für mich im Winter warm genug ist. Das hatten wir schonmal auf den Kanaren. Ausserdem habe ich keine Lust, Geld und Kraft zu investieren, um dann nicht reisen zu können oder frühzeitg zurückkehren zu müssen. Ist ja alles möglich zur Zeit.

PS. Frühling und Herbst ist für mich auch nicht so toll in der Schweiz. Da ich mich nachmittags immer hinlegen muss und morgens und abends die Temperaturen in der Übergangszeit auch relativ kühl sind, ist für mich neun Monate pro Jahr praktisch Winter.
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.
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