SARS-CoV-2/COVID-19
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19
@phimax.... Ich denke über die Schweiz schüttelt heute auch wieder so der eine oder andere Europäer den Kopf... Ich finde es nach wie vor gut.
Gruss Tom
Ich bin mir der Lage aber auch bewusst... deshalb werde ich sowohl heute wie auch die nächsten Tage die Kontakte klein halten und mir die Maske anziehen sobald ich die Wohnung verlasse. Abstand und Hygieneregeln sind eh kein Thema mehr.Über 19'000 Corona-Neuinfektionen: Das Bundesamt für Gesundheit vermeldete gestern erneut einen Rekordwert. Heute hat sich die Landesregierung per Telefonkonferenz über die Corona-Lage ausgetauscht – verzichtet aber wie erwartet auf Massnahmen.
Die Lage in den Spitälern sei zwar «besorgniserregend» und die Entwicklung in den nächsten Tagen unsicher, teilt der Bundesrat mit. Doch es sei unklar, zu wie vielen zusätzlichen Patienten auf den Intensivstationen die hohen Fallzahlen führen werde. Dazu fehlten zuverlässige Informationen. «Der Bundesrat will weitergehende Massnahmen erst dann ergreifen, wenn sie unumgänglich sind.»
https://www.blick.ch/politik/lagebespre ... 09894.html
Gruss Tom
Re: SARS-CoV-2/COVID-19
Doch doch... ich habe 5 Minuten zu Fuss ins Büro, 5 Minuten bis zum ÖV, 3 Minuten zum Supermarkt... und als Brillenträger ist es mir zu doof geworden ständig das ganze an- und auszuziehen. Also trage ich die Maske gleich zu Beginn wenn ich das Haus verlasse. Zudem erachte ich es als hygienischer die Maske einmal zu tragen und dann wegzuwerfen anstatt die selbe Maske 3-4x an- und auszuziehen und irgendwo hinzustecken wenn ich sie nicht trage.
Aber natürlich nicht wenn ich keine Innenräume betrete und einfach draussen unterwegs bin
Gruss Tom
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Michaleo
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19
Da ich in der Stadt wohne, bin ich fast nie alleine auf der Strasse. Allerdings ist die Chance oft verschwindend klein, dass mich da ein Sekretpartikel aus einem Aerosol eines anderen Spaziergängers trifft. Was ich aber festgestellt habe: 1. oft vergesse ich mach dem Besuch eines Geschäfts, die Maske abzuziehen, 2. bei Temperaturen unter 0° wärmt sie Nase und Lippen, 3. ich muss weniger Leute auf der Strasse grüssen und 4. wer trotz Maske auf mein freundliches Lächeln reagiert, hat mich nicht nur oberflächlich wahrgenommen.
Freundliche Grüsse 
Re: SARS-CoV-2/COVID-19
Auf das musst Du gar nicht mehr schauen Michu, die Dunkelziffer ist viel zu hoch und die Testmöglichkeiten sind am Limit.
Interessanter finde ich diese aktuelle Grafik die mir eher sagt, dass es bei den Neuansteckungen eher nicht auf Impfquote und Booster ankommt... es stecken sich nun alle an. Halt mit unterschiedlichen Folgen. Von West nach Ost.
Quelle: srf.ch
Gruss Tom
Interessanter finde ich diese aktuelle Grafik die mir eher sagt, dass es bei den Neuansteckungen eher nicht auf Impfquote und Booster ankommt... es stecken sich nun alle an. Halt mit unterschiedlichen Folgen. Von West nach Ost.
- Screenshot_20220104_225413.jpg (84.41 KiB) 1320 mal betrachtet
Gruss Tom
Re: SARS-CoV-2/COVID-19
Ich möchte gerne mal wieder etwas aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vorstellen.
In einer Studie aus den Niederlanden finden sich u.a. folgende Antigen-Kartierungen der SARS-CoV-2-Varianten.
Die Karte zeigt die verschiedenen Varianten (Kreise) und ihre „Ähnlichkeit“ in den Oberflächenstrukturen (Antigene). Je näher zwei Varianten stehen, umso ähnlicher sind sie sich.
Die kleinen Quadrate repräsentieren das Serum mit Antikörpern von Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Die Farbe entspricht der infizierenden Variante, die Platzierung der Neutralisierungsfähigkeit der gebildeten Antikörper gegenüber den verschiedenen Varianten.
Klar erkennbar ist die Clusterbildung. Alle Varianten – außer Omikron – liegen eng beieinander. Und entsprechend gut können die Antikörper auch alle Varianten (von „sehr gut“ bis „noch ganz gut“) neutralisieren.
Erfolgte die „Infektion“ nicht mit dem Virus, sondern durch einen Impfstoff, sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus (mRNA-1273 = Moderna, BNT162b2 = BioNTech, AZD1222 = AstraZeneca).
Auch die „am weitesten“ vom Urtyp entfernten Varianten Beta und Delta sind noch nah genug, dass die Impfung gut gegen sie immunisiert.
Ganz anders sieht es für Omikron aus. Hier haben wir eine echte Immun-Escape-Variante. Sie ist „so unterschiedlich“ zu den anderen Varianten, dass die Immunabwehr sie nicht mehr gesichert als „gleichen Virustyp“ erkennt. Die Virologen und Immunologen sprechen hier von einem anderen Serotyp.
Verschiedene Serotypen bei einem Virustyp sind jetzt nichts Ungewöhnliches. So gibt es beim Dengue-Virus beispielsweise vier Serotypen. Wer sich mit Typ 1 infiziert, wird sich nicht erneut mit diesem Typ infizieren – kann dies sehr wohl aber noch mit den Typen 2 bis 4.
Was heißen diese Erkenntnisse jetzt für die Praxis? Bis jetzt sind wir mit unseren mRNA-Impfstoffen, die gegen den Urtyp entwickelt wurden, recht gut zurechtgekommen. Die Wirkung gegen alle Varianten war (zumindest gegen schwere Erkrankungen) hinreichend gut, sodass beispielsweise eine Anpassung an Delta keinen großen Vorteil gebracht hätte.
Mit Omikron als neuem Serotyp – oder auch erster Variante eines neuen Serotyps – ist es jetzt aber an der Zeit, die Impfstoffe anzupassen. Und genau das geschieht ja bereits seit einem Monat.
Jetzt ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass „Delta & Co“ (also die Vertreter des ursprünglichen Serotyps) komplett verschwinden. Wer also sagt „gut, dass ich mich bis jetzt nicht habe impfen lassen – ich warte dann mal auf die an Omikron angepasste Version“ zieht vermutlich den falschen Schluss aus der aktuellen Situation. Für eine Immunisierung wird man künftig wohl gegen beide Serotypen geimpft sein müssen.
Für die, die heute bereits geimpft sind, genügt dafür wohl eine weitere Dosis mit dem angepassten Impfstoff. In der „Version 2.0“ werden die Impfstoffe dann vermutlich als Mehrfachimpfstoff gegen beide Serotypen angeboten.
Ist das das Ende der Entwicklung? Möglich, aber nicht sicher. Vielleicht gibt es künftig weitere Varianten innerhalb des neuen Serotyp-Clusters. Vielleicht, wenn dann mal die Mehrzahl der Bevölkerung auch gegen den neuen Serotyp immun ist, bildet sich auch noch einmal ein neuer Serotyp – was dann eine erneute Anpassung und Impfrunde bedeuten würde.
Aber irgendwann gehen dem Virus auch die Mutationsmöglichkeiten aus – und spätestens dann haben wir den finalen endemischen Zustand erreicht. Mit Glück schon mit Omikron (oder einer Variante des gleichen Serotyps) im nächsten Winter.
In einer Studie aus den Niederlanden finden sich u.a. folgende Antigen-Kartierungen der SARS-CoV-2-Varianten.
- grafik.png (186.71 KiB) 1409 mal betrachtet
Die Karte zeigt die verschiedenen Varianten (Kreise) und ihre „Ähnlichkeit“ in den Oberflächenstrukturen (Antigene). Je näher zwei Varianten stehen, umso ähnlicher sind sie sich.
Die kleinen Quadrate repräsentieren das Serum mit Antikörpern von Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Die Farbe entspricht der infizierenden Variante, die Platzierung der Neutralisierungsfähigkeit der gebildeten Antikörper gegenüber den verschiedenen Varianten.
Klar erkennbar ist die Clusterbildung. Alle Varianten – außer Omikron – liegen eng beieinander. Und entsprechend gut können die Antikörper auch alle Varianten (von „sehr gut“ bis „noch ganz gut“) neutralisieren.
Erfolgte die „Infektion“ nicht mit dem Virus, sondern durch einen Impfstoff, sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus (mRNA-1273 = Moderna, BNT162b2 = BioNTech, AZD1222 = AstraZeneca).
- grafik.png (167.79 KiB) 1409 mal betrachtet
Auch die „am weitesten“ vom Urtyp entfernten Varianten Beta und Delta sind noch nah genug, dass die Impfung gut gegen sie immunisiert.
Ganz anders sieht es für Omikron aus. Hier haben wir eine echte Immun-Escape-Variante. Sie ist „so unterschiedlich“ zu den anderen Varianten, dass die Immunabwehr sie nicht mehr gesichert als „gleichen Virustyp“ erkennt. Die Virologen und Immunologen sprechen hier von einem anderen Serotyp.
Verschiedene Serotypen bei einem Virustyp sind jetzt nichts Ungewöhnliches. So gibt es beim Dengue-Virus beispielsweise vier Serotypen. Wer sich mit Typ 1 infiziert, wird sich nicht erneut mit diesem Typ infizieren – kann dies sehr wohl aber noch mit den Typen 2 bis 4.
Was heißen diese Erkenntnisse jetzt für die Praxis? Bis jetzt sind wir mit unseren mRNA-Impfstoffen, die gegen den Urtyp entwickelt wurden, recht gut zurechtgekommen. Die Wirkung gegen alle Varianten war (zumindest gegen schwere Erkrankungen) hinreichend gut, sodass beispielsweise eine Anpassung an Delta keinen großen Vorteil gebracht hätte.
Mit Omikron als neuem Serotyp – oder auch erster Variante eines neuen Serotyps – ist es jetzt aber an der Zeit, die Impfstoffe anzupassen. Und genau das geschieht ja bereits seit einem Monat.
Jetzt ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass „Delta & Co“ (also die Vertreter des ursprünglichen Serotyps) komplett verschwinden. Wer also sagt „gut, dass ich mich bis jetzt nicht habe impfen lassen – ich warte dann mal auf die an Omikron angepasste Version“ zieht vermutlich den falschen Schluss aus der aktuellen Situation. Für eine Immunisierung wird man künftig wohl gegen beide Serotypen geimpft sein müssen.
Für die, die heute bereits geimpft sind, genügt dafür wohl eine weitere Dosis mit dem angepassten Impfstoff. In der „Version 2.0“ werden die Impfstoffe dann vermutlich als Mehrfachimpfstoff gegen beide Serotypen angeboten.
Ist das das Ende der Entwicklung? Möglich, aber nicht sicher. Vielleicht gibt es künftig weitere Varianten innerhalb des neuen Serotyp-Clusters. Vielleicht, wenn dann mal die Mehrzahl der Bevölkerung auch gegen den neuen Serotyp immun ist, bildet sich auch noch einmal ein neuer Serotyp – was dann eine erneute Anpassung und Impfrunde bedeuten würde.
Aber irgendwann gehen dem Virus auch die Mutationsmöglichkeiten aus – und spätestens dann haben wir den finalen endemischen Zustand erreicht. Mit Glück schon mit Omikron (oder einer Variante des gleichen Serotyps) im nächsten Winter.
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