2018 starben weltweit mehr als 1 Million am Grippevirus.
Da aber besteht (noch) kein Impfzwang.
Nicht mal Masken tragen müssen Infizierte ...
Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Gut ein Viertel aller Opfer seien Fussgänger und Fahrradfahrer, ...
Es besteht auch kein Verkehrsordungs Zwang. Aber diese werden stillschweigen eingehalten oder umgangen, ohne Gewalt Demos etc. ...
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.
Wacht endlich auf und beobachtet mal die Schweiz aus der Ferne.
Das Volk wird bereits in "Gute" und "Schlechte" unterteilt: Zertifizierte und der Rest.
Was ich aus der Nähe in der Schweiz tagtäglich beobachte und auch in meinem persönlichen erweiterten Umfeld sehe ist, dass es eine kleine Gruppierung von Menschen gibt die sehr sehr laut schreien und daher sehr viel Platz in den sozialen Medien und auch dem Internet finden. Gerade die Menschen die am lautesten von Gesellschaftsspaltung schreien sind die Personen die eine solche Unterteilung vornehmen. Genau von den gleichen Menschen wird Demokratie mit Anarchie verwechselt und auch die persönliche Freiheit mit rücksichtslosem Egoismus verwechselt. Und Meinungsfreiheit wird als Ausrede verwendet um Halbwahrheiten zu publizieren ohne Fakten zu anerkennen, was in eine Lernresistenz geht. Gerade die Menschen die am lautesten schreien, man soll mal Nachdenken lassen sich von Fakemeldungen in die Irre führen und glauben jeden Mist ohne zu Denken. Gerade die Menschen die schreien man soll mal aufwachen gehen mit Scheuklappen durchs leben und ignorieren die Realität....
Aber zum Glück gibt es sehr viele vernünftige Menschen die sachlich und Ruhig bleiben. Man hört halt in der Ferne viel weniger von diesen....
2018 starben weltweit mehr als 1 Million am Grippevirus.
Da aber besteht (noch) kein Impfzwang.
Diese Zahl halte ich doch leicht übertrieben. Im allgemeinen geht man bei den jährlichen Grippewellen von 290.000 bis 645.000 Toten aus - je nachdem, wie schwer die Saison ausfällt. Für 2018 - das Jahr mit einer der stärksten Wellen der letzten Jahrzehnte - habe ich auf die Schnelle keine weltweiten Zahlen gefunden. Für Deutschland wurden 25.100 Tote, für die USA 78.000 Tote berechnet. "Berechnet" deshalb, weil Grippe-Tote - im Gegensatz zu Covid-19 - ja nicht direkt durch Test ermittelt, sondern durch die Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit ermittelt werden. https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber- ... -pro-jahr/
Leider werden von denen, die ihre Theorie "Corona ist ja nicht so schlimm" untermauern wollen, immer Äpfel mit Birnen verglichen. Bleiben wir für den Vergleich von Zahlen mal nur in Deutschland. Also haben wir bei der schlimmsten Influenza-Pandemie der letzten Jahrzehnte berechnete 25.100 Tote. Dem stehen bis jetzt 100.000 positiv getestete Tote bei Corona (und die laufende 4. Welle wird uns leider bestimmt noch einmal 20.000 bis 30.000 Tote bescheren).
Bei dem Vergleich fehlt aber noch ein ganz entscheidender Fakt: während der Influenza-Epedemie gab es keinerlei Schutzmaßnahmen - mit Ausnahmen der Empfehlung zur Schutzimpfung. Bei Corona haben wir massive Schutzmaßnahmen - von Hygiene, Abstand und Maske bis hin zu wochenlangen Lockdowns. Und dennoch sind die Opferzahlen massiv höher als bei der schlimmsten Grippewelle.
Aber ja: auch Influenza ist bedrohlich. Auch für Influenza gelten die allgemeinsen Schutzmaßnahmen (Hygiene, Abstand, Maske) und die Impfempfehlung für gefährdete und vulnerable Gruppen. Alles nachzulesen im entsprechenden Bericht des RKI : https://www.rki.de/DE/Content/Service/P ... _2018.html
Ich vermute, dass wir als Gesellschaft aus der Corona-Pandemie auch unsere Lehren ziehen werden (zumindest Teile davon...). Ich kann mir gut vorstellen, dass bei starken Grippewellen es künftig zu Aufforderungen oder sogar zu Anordnungen zum Tragen von Masken im öffentlichen Raum (ÖPVN, Veranstaltungen, Handel) kommen wird. Weiterhin wird die Schutzimpfung sicher künftig von mehr Menschen genutzt werden. Mit all diesen Maßnahmen können und sollen wir in Zukunft Leben retten.
Ich schreibe gerne noch mehr über die Unterschiede von Influenza und Corona. Damit keiner hier im Forum sagen kann, er wäre nicht umfassend informiert. Aber dazu gibt es einen eigenen Post...
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In meinem Freundeskreis (also meiner Bubble) bemühten sich alle seit dem Frühjahr um eine doppelte Impfung. Teilweise ist man auch 2x über 100 km one-way gefahren, da in einem Impfzentrum einige wenige Termine verfügbar waren.
Ich hatte mich wochenlang um einen Termin bemüht. Kam nicht mal auf die Seite zur Terminvergabe des DRK, da liefen 2 Laptops tagelang gleichzeitig, irgendwann klappte es plötzlich mit einem Termin, war schon ganz erschrocken als plötzlich eine Bestätigungs-Email kam.
Ähnlich dann für den ältesten Sohn (14J), dauerte auch ewig. Der "Kleine" (12J) bekam seinen Jab 2 Tage nach der Empfehlung durch die STIKO, ein mobiles Impfteam kam in der Behindertenschule vorbei, wir hatten dankend angenommen.
Nebenwirkungen hatten alle, mehr oder weniger. Meine Frau und ich eher nicht, den Impfstoff konnte man sich nicht aussuchen, war zum Glück Moderna. 2-3 Tage leichte Schmerzen im geimpften Oberarm. Bei Biontech schon heftiger, bis zur Krankschreibung für 2-3 Tage bei einem Freund.
Und alle mir bekannten "Geimpften" haben die Schnauze voll von den ab Montag in Sachsen wieder stattfindenden Einschränkungen. Jeder befürwortet, dass die Skeptiker sich halt jeden Tag einem PCR-Test unterziehen lassen sollten, auf eigene Kosten, versteht sich.
Sollen sie halt Entwurmungsmittel fressen oder sich Abflussreiniger injizieren lassen! Up to them! Bleibt zu Hause und verschont uns mit eurer auf Telegram verbreiteten Pseudowissenschaft.
Zuletzt geändert von martin71 am So 21. Nov 2021, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
In der Schweiz ist es insbesondere das Boulevard-Blatt "BLICK", welches oft sehr interessante und gute Berichte über die Coronakrise veröffentlicht. Natürlich findet man dort ab und an auch etwas reisserisches, aber bei weitem nicht nur. Nachstehender Bericht von heute liefert vorallem Fakten:
Es besteht auch kein Verkehrsordungs Zwang. Aber diese werden stillschweigen eingehalten oder umgangen, ohne Gewalt Demos etc. ...
... was ich sage will: Wenn z. B. Kinder Erwachsene sehen, die Rotlichter, Fußgänger Streifen und alle andern Verkehrs-Maßnahmen umgehen, und Verunglücken weil sie diese Maßnahmen-Gegner nachahmen, wer steht da gerade?
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.
Wir schreiben den Spätherbst des Jahres 2018. Oder ein beliebiges Jahr davor. Im Kindergarten spielen die Kinder zusammen. Einige haben Triefnasen und husten und niesen ihre Spielkameraden an. Die Opfer haben dann meist noch ein paar Tage Zeit, ihrerseits die aktuellen Viren zu verteilen, bevor sie von den Eltern für einige Tage ins Bett gesteckt werden, bis die "Erkältung" oder "Grippe" überstanden ist und es wieder in den Kindergarten geht.
Was hier geschieht, ist die Grundimmunisierung der Kinder mit Influenza oder anderen Erkältungsviren (darunter auch Coronaviren). In diesem Alter sind schwere Verläufe extrem selten. Am Ende der Grippewelle erfolgt dann vielleicht der zweite Kontakt. In der nächsten Welle dann wieder ein Kontakt. Am Ende sind die Kinder auf natürlichem Weg immunisiert.
Leider hat Influenza jetzt eine sehr schlechte Eigenschaft. Das Virus verändert sich schnell und kommt auch noch in verschiedenen Ausprägungen vor. Insgesamt gibt es 4 Gattungen (Alpha bis Delta) mit verschiedenen Subtypen und Unterlinien. Wenn man also gegen "das eine" Influenza-Virus einen Immunschutz aufgebaut hat, kommt beim nächsten Mal ein anderer Typ vorbei, gegen den der bestehende Schutz nicht mehr optimal wirkt. Daher kann man sich auch immer wieder "eine Grippe holen" - man ist aber nicht mehr völlig ungeschützt, d.h. der Verlauf ist deutlich abgeschwächt zu dem Fall, wenn man noch nie Kontakt zu einem Influenza-Virus gehabt hätte. Was aus oben beschriebenen Szenario bei uns außer bei Kleinkindern eigentlich nicht vorkommt.
In der Immunologie spricht man von "naiv", wenn man noch keinen Kontakt und damit keine Grundimmunisierung gegen einen Virustyp hat.
Und jetzt kommen wir in das Jahr 2020. Hier tritt ein Virus auf, das die Welt noch nicht gesehen hat. Und das ist ganz wörtlich zu nehmen. Das Virus ist im Schlaraffenland: es trifft auf eine vollständig naive Bevölkerung. Keiner ist immun. Jeder gibt das Virus ungebremst weiter. Dass viele ihrer Wirte dabei schwer krank werden oder sogar sterben, ist aus Sicht des Virus (ja ich weiß...ein Virus hat keine "Sicht"...) nur Kolateralschaden.
Wir sind also jetzt gerade alle gerade dabei, unsere Grundimmunisierung zu erhalten. Wer vorsichtig und schlau ist, macht dies mit den glücklicherweise bereits vorhandenen Impfstoffen. Die anderen wählen die harte Tour über das Virus selbst. Am Ende werden alle (ok..mathematisch Interessierte werden es eher als asymptotischen Verlauf bezeichnen, bei dem die Kurve sich den 100% nähert, sie aber nie völlig erreicht...) die Immunisierung haben: Geimpft, Genesen oder Gestorben - das 3G-Prinzip der Zukunft.
Wenn alle ihre Grundimmunisierung haben, wir uns also im endemischen Zustand befinden, kann man Corona durchaus mit Influenza vergleichen. Nicht auf der virologischen Ebene - aber bzgl. der periodischen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Hier gibt es aber doch noch einen großen Unterschied zu Influenza - zu unserem Vorteil. Corona hat weder die vielen verschiedenen Typen und Untertypen wie Influenza, noch ist es so wandlungsfähig. Dies ist nämlich das große Problem bei der Entwicklung des sich jährlich ändernden Impfstoffs.
Wie läuft dies ab? Aufgrund laufender weltweiter Beobachtungen gibt die WHO im Sommer eine Empfehlung ab, gegen welche Subtypen das Präparat wirken soll. Früher wurden dazu 3 Typen, inzwischen 4 Typen "ausgewählt". Mit diesen Vorgaben stellen die Hersteller mithilfe von Milliarden bebrüteter Hühnereier den Impfstoff als früher 3-fach, heute 4-fach Serum her.
An dieser Stelle ist übrigens 2017 der "Fehler" passiert. In der Empfehlung der WHO war der Typ, der dann im kommenden Winter die Hauptwelle erzeugt hat, nicht enthalten - der Impfstoff war also nur sehr bedingt wirksam. Seit dieser Welle wurde auf den 4-fach-Impfstoff umgestellt, sodass die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Typ abzudecken, deutlich größer ist als früher.
Hier tut uns Corona aber einen Gefallen. Selbst die verschiedenen Varianten, die ja immer Schlagzeilen machen, sind aus virologischer Sicht sehr ähnlich - im Vergleich zur Variationenvielfalt von Influenza. Daher wirken die gegen den Urtyp entwickelten Impfstoffe auch heute noch ziemlich gut, auch wenn wir bereit einige Mutationsstufen weiter sind.
Wenn wir jetzt noch ein bisschen in die Zukunft schauen: inzwischen hat man auch Merkmale bei den Corona-Viren gefunden, die sich durch Mutationen nicht verändert haben. Das gilt sogar über SARS-Cov2 hinaus. Es ist also gut möglich, dass wir in einigen Jahren einen universellen Impfstoff gegen alle Corona-Viren bekommen. Weiterhin wird an Impfstoffen geforscht, die nicht intramuskulär injiziert, sondern als Spray verabreicht werden. Damit würde die Immunität dort erfolgen, wo das Virus in den Körper eintritt - auf der Nasen- und Rachenschleimhaut. Damit wären wir dann dem Ziel der sterilen Immunität (dass man also wirklich sich selbst oder andere nicht mehr anstecken kann) deutlich näher.
Im Jahr 2035 wird der Kinderarzt unseren Kleinen also 3x ein Spray in die Nase geben. Und dies werden wir dann alle paar Jahre wiederholen. Vielleicht. Hoffentlich.
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Ich fühle mich in meiner Ansicht zur Kommunikation in der Pandemie immer wieder bestätigt: https://www.deutschlandfunk.de/spahn-un ... r-100.html Nach Merkels Booster-Appell kam einen Tag später die Ankündigung von Spahn, das Biontech limitiert ausgegeben wird.
Mein Mantra: so wird das nix