Ist eine private Versicherung. Nur ca. ab 15€/Jahr.
Gilt aber max. 56 Tage je nach Anbieter.
Bei der Advanzia Mastercard sind 90 Tage incl. wenn man mind. den Flug darüber gebucht hat.
Alles andere ist teurer (100€ SB).
Zuletzt geändert von Andia am Fr 14. Aug 2020, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ist eine private Versicherung. Nur ca. ab 15€/Jahr.
Gilt aber max. 56 Tage je nach Anbieter.
15 Euro ist ja sehr wenig.
Aber man müsste wirklich betreffend Corona- Akutfall die AGB lesen oder gezielt nachfragen, ansonsten wäre das Risiko gross.
Sterben ist ja gemäss Forenphilosophie allen Membern untersagt, das könnt Ihr uns nicht antun
Ja, guckst du bspw. HanseMerkur.
Gibt eine Menge anderer. Schließt man auch eine Versicherung für seine thail. Partnerin ab, sollte man aber vorher nachfragen, ob sie in Thailand nicht als Inländerin gilt und die Versicherung dann im Schadensfall nicht zahlen würde.
Ich hatte heute Besuch von einem Deutschen der Mitte Juli einen der wenigen begehrten Plätze für die Einreise nach Thailand bekam. Er kam zuerst für 14 Tage in Quarantäne und durfte erst danach nach Hause - also zum Haus seiner Frau, die mit dem 1-jährigen Sohn hier geblieben war.
Er ist ein Pendler - er hat eine eigene Firma in DE bei der viel via Internet erledigt werden kann (Neusprech: Homeoffice) aber seine Anwesenheit in DE doch alle paar Monate erforderlich wird. Er war kurz vor der Grenzschliessung im April noch nach DE gereist und bemühte sich dann lange und beharrlich um eine Einreisebewilligung nach TH. Das war kein Selbstläufer.
Von der Quarantäne erzählte er mir, dass die Ankunft in BKK ein Schock gewesen sei. Die Passagiere wurden von Personal in Seuchen-Vollmontur empfangen. Jeder wurde einzeln in sein reserviertes Hotel gebracht - wobei beim Auto sogar die Scheiben zugeklebt waren, so dass wirklich kein Virus entweichen könnte. Im Hotel konnte er mit einer speziellen App Essen bestellen. Das wurde ihm vor der Zimmertür abgestellt. Er durfte es erst dann ins Zimmer holen, wenn der Gang draussen wieder leer war. Täglich war ein Spaziergang in einem abgesperrten Hof erlaubt. Es durften nie mehr als zwei Personen gleichzeitig im Hof sein und natürlich mit Abstand, Maske und das Personal wie immer in Vollmontur.
Man kann sagen, dass die Organisation der Quarantäne ein Overkill war, total übertrieben, paranoid. Man kann es aber auch so sehen: wenn schon, dann richtig. D.h. keine Lücken, keine Toleranzen, keine Lockerungen, die vollen 14 Tage lang.
Nachdem er nun die Quarantäne bestanden hat, kann er sich jetzt frei in Thailand bewegen. Er beklagt sich nicht. Aber zum pendeln DE-TH ist der Aufwand für ihn nun zu gross. Er wird seine Frau und ihren gemeinsamen Sohn daher nach DE mit nehmen, bis sich die Lage bei der Einreise wieder normalisiert. Und erst dann mit dem geplanten Hausbau hier beginnen.
Er wird seine Frau und ihren gemeinsamen Sohn daher nach DE mit nehmen, bis sich die Lage bei der Einreise wieder normalisiert. Und erst dann mit dem geplanten Hausbau hier beginnen.
Danke für den ausführlichen Bericht, @thedi!
Heute habe ich gelesen, dass die Botschaften keine Schengen-Visa für Thais ausstellen, weil die Rückkehr nach Thailand nicht gewährleistet sei. Zwar können Flüge gebucht und bezahlt werden, aber es sei aufgrund der Lage alles andere als sicher, ob diese dann auch wirklich durchgeführt werden. Deshalb benötigen Thais wohl für so eine Reise eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung für den entsprechenden Staat.
Dies wird natürlich dann im November allenfalls auch noch zum Thema, wenn meine Frau wie ursprünglich geplant für 1 Monat nach Thailand fliegen will... Natürlich hat sie kein Problem mit der Niederlassungsbewilligung C... aber was ist wenn plötzlich keine Flüge mehr retour gehen? Sie hat einen Job in der Schweiz den sie natürlich wieder antreten muss... Mal schauen was diesbezüglich in nächster Zeit passieren wird. Auch hier denke ich je länger je mehr dass sie nichts erzwingen sollte... Ob nun noch ein paar Monate länger. Aber natürlich vermisst sie ihre Familie.
Danke für die Information;
Hat er sich auch darüber geäußert, inwieweit er die Kosten für die Hotelunterbringung übernehmen musste?
Unsere Tochter hat sich entschlossen ihren work&study Aufenthalt in Melbourne/Australien aufgrund aktuell nicht mehr vorhandener Arbeitsmöglichkeiten abzubrechen.
Sie kommt übernächste Woche in BKK an und muss dann auch zunächst in ein Quarantäne-Hotel.
Möglicherweise wird die Kostenbeteiligung für Einheimische und Ausländer ja auch unterschiedlich gehandhabt.