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Zeit des Monsuns

Verfasst: Mi 20. Jul 2022, 15:39
von isaandidi
Zeit des Monsuns. Ein kleines Video zur Zeit des Monsunregens. Ich habe mich mal während des Regens ein wenig im Garten umgeschaut und man findet da schon Interessantes, Auch in der Tierwelt.
Bisher waren meine Beobachtungen immer so gewesen, das Vögel vor dem Regen Schutz gesucht haben. Hier im Video sieht man, daß der Regen anscheinend genossen wird.



https://www.youtube.com/watch?v=sWhqicLNyYQ

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Mo 12. Jun 2023, 18:33
von Dauwing
schönes Video :)

ja, die Tierwelt in der Monsumzeit lebt auf,

eigentlich gibt es in den Tropen zu beachten,
dass man kurz nach dem Regen nicht in der Natur herumziehen sollte,
weil da allerlei Jäger, also Tiere, mit Fleischbedarf, auf Beutesuche sind.

Der Begriff Natur wird zwar von jedem anders ausgelegt,
sprich, der eine meint, ein paar m2 Rasenfläche in der Stadt sind für ihn bereits natur,
doch Natur, imo, beginnt, wenn man nahe der Wildniss lebt,

Thema Schlangen in TH,

es gilt, rechtzeizig Äste zurück zu schneiden,
damit man weniger Probleme hat,
bz. das keine Schlangen in den Dachstuhl kommen können.

Sind sie mal drin,
dann meist als Futterquelle also Jingjok Jagd,
aber auch sie brauchen Wasser, und müssen deshalb immer den Dachstuhl verlassen.

Beginnen sie unter dem Dach zu nisten,
https://twitter.com/i/status/1625191843523661834

ist natürlich die erste Regel,
alles ums Haus freischneiden.

Spinnen und Autos sind ein besonderes Thema,
wer mit 80 kmH durch die Gegend fährt, und das Fenster öffnet,
der kann böse Überraschungen erleben,
das zB. eine grössere Spinne,

https://twitter.com/i/status/1627066137757483011

die im Spiegelgehäuse nistet,
durch den Fahrtwind alarmiert, plötzlich in das Wageninnere stürmt und übers Armaturenbrett zum Fahrer stürmt.

Dann heisst es Nerven behalten, und den Wagen kontrolliert zum stehen bringen,
und in diesem Zustand die Spinne ignorieren,
also auf keinen Fall das Steuer spontan durch den Schick verreissen.

Ein Unfall, wie ihn neulich 2 junge Russen auf der Sukumvit in Pattaya hatten,
bringt neue Risiken,
denn sie wurden zwar lebend aus dem Auto geborgen,
doch starben beide `überraschend`auf dem Weg ins Krankenhaus,
soll heissen, sie wurden 1 Stunde später dem Krankenhaus tot übergeben,
sodass das Krankenhaus daraufhin die hohe Provision ans `Rettungsteam`zahlte,
( Lebend-Übergaben ist für die privaten Rettungsdienste ein Verlustgeschäft ),

... soll heissen, wenn irgend möglich, NIE in so einen Rettungsdienstwagen sich einliefern lassen.

aber das nur am Rande.

Wir haben heute den 12.06.23, gestern morgen hatte es zwar etwas geregnet,
aber insgesamt fehlt massig Wasser der Natur,
habe selten eine Monsunzeit in TH erlebt, mit so wenig Regen.

ps.
ein weiterer Platz für Spinnen, wer an seinem Wagen an den Seitenfenstern diese Windabweiser oben montiert hat,
sollte immer 2x hinsehen, bevor er das Fenster öffnen,
damit er weiss, was er da reinlässt. :D

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Mo 12. Jun 2023, 20:26
von Kurt Singer
Dauwing hat geschrieben:
Mo 12. Jun 2023, 18:33
( Lebend-Übergaben ist für die privaten Rettungsdienste ein Verlustgeschäft ),

... soll heissen, wenn irgend möglich, NIE in so einen Rettungsdienstwagen sich einliefern lassen.
Entschuldige, aber das halte ich nun doch für üble Schwurbelei.

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Mo 12. Jun 2023, 23:09
von Michaleo
Dauwing hat geschrieben:
Mo 12. Jun 2023, 18:33
soll heissen, wenn irgend möglich, NIE in so einen Rettungsdienstwagen sich einliefern lassen.
Kurt Singer hat geschrieben:
Mo 12. Jun 2023, 20:26
Entschuldige, aber das halte ich nun doch für üble Schwurbelei.
Hat nicht @Thedi das auch schon so oder zumindest so ähnlich wie @Dauwing dargestellt?
>> dass die privaten Ambulanzen eher ihre eigene Ziele verfolgen, als jene der Unfallopfer.

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Mo 12. Jun 2023, 23:21
von ZH-thai-fun
Wetten, dass auch in Thailand die meisten Rettungskräfte nützlich, hilfsbereit und gut sind. Natürlich "nur" auf dem Lever ihrer Kultur in Gesellschaftsform.

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Di 13. Jun 2023, 01:15
von Fredfeuerstein
Kann mir einer das mit den Rettungsdiensten bitte mal erklären ?

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Di 13. Jun 2023, 04:26
von Udo Nthani
Jedes Auto oder Motorrad sollte mit der Einlösung eine Por Tor Bor Versicherung haben. Das ist der quadratische Kleber an der Windschutzscheibe mit dem Jahr der Gültigkeit drauf.

Erstversorgung und Transport zum Spital ist damit versicherungstechnisch abgedeckt.

Weitere Infos hier:

https://www.mrkumka.com/en/compulsory-car-insurance/

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Di 13. Jun 2023, 09:30
von Werner
Off Topic
Udo Nthani hat geschrieben:
Di 13. Jun 2023, 04:26
Jedes Auto oder Motorrad sollte mit der Einlösung eine Por Tor Bor Versicherung haben. Das ist der quadratische Kleber an der Windschutzscheibe mit dem Jahr der Gültigkeit drauf.

Erstversorgung und Transport zum Spital ist damit versicherungstechnisch abgedeckt.

Weitere Infos hier:

https://www.mrkumka.com/en/compulsory-car-insurance/
Interessant.

p.s. Diese interessante Info über Autoversicherung würde sich in einem eigenen Beitrag gut machen. Gruß, Werner.

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Di 13. Jun 2023, 10:45
von Kurt Singer
Michaleo hat geschrieben:
Mo 12. Jun 2023, 23:09
>> dass die privaten Ambulanzen eher ihre eigene Ziele verfolgen, als jene der Unfallopfer.
Gehen wir mal vom aufnehmenden Krankenhaus aus:an wem kann dieses mehr verdienen: an einem Patienten oder an einem Toten? Wem wird das Krankenhaus also eher eine "Provision" zahlen? Dem der einen Patienten einliefert oder einen, bei dem nur der Tod festgestellt wird? Mir geht es wie Fredfeuerstein - das müßte mir mal jemand erklären.

Re: Zeit des Monsuns

Verfasst: Di 13. Jun 2023, 11:58
von Michaleo
Kurt Singer hat geschrieben:
Di 13. Jun 2023, 10:45
Wem wird das Krankenhaus also eher eine "Provision" zahlen? Dem der einen Patienten einliefert oder einen, bei dem nur der Tod festgestellt wird?
Stimmt.
Wahrscheinlich habe ich wieder einmal etwas verwechselt.
@Thedi schrieb wohl nur, dass Ambulanzen oft nicht von den Spitälern betrieben werden.