Pakt für Migration - Endlich - ich auch

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ZH-thai-fun
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von ZH-thai-fun » Do 13. Dez 2018, 13:23

thedi hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 03:52
Max, Du hast mich missverstanden. Ich bin für Meinungsvielfalt, aber gegen das duale Blockdenken.
Ich denke wir verstehen uns schon. Ich glaube, ich hab mal gelesen das Du wie ich auch als Atheist lebst und keiner Partei angehörst... eben kein "Blockdenker" bist!?

Aber man kann den Glauben oder eine Partei eines anderen erst bewerten wenn man einen anderen als Vergleich dazu nehmen kann. Das meine ich mit Links und Rechts braucht es ...
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Michaleo
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Michaleo » Do 13. Dez 2018, 17:07

ZH-thai-fun hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 13:23
Aber man kann den Glauben oder eine Partei eines anderen erst bewerten wenn man einen anderen als Vergleich dazu nehmen kann. Das meine ich mit Links und Rechts braucht es ...
Wozu muss man die Meinung anderer Leute bewerten, Max?
Kann man sie nicht einfach kommentarlos zur Kenntnis nehmen?
Von einem menschlichen Abgrund zum nächsten: Der Belgier. B-)

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ZH-thai-fun
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von ZH-thai-fun » Do 13. Dez 2018, 18:09

Michaleo hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 17:07
Wozu muss man die Meinung anderer Leute bewerten, Max?
Ist meine Erklärung zum Sinn der Differenzierung so schwierig verständlich geschrieben?

Niemand muss das, schon gar-nicht Meinungen, aber man macht es tausendmal am Tag automatisch sobald man die Erfahrung eines ähnlichen Gegenstück hat.


Einen Migranten kann man erst als gut oder nicht gut integriert einschätzen, wenn man andere Migranten als Maßstab hat. Natürlich hat man heute die Erfahrungen zu einem Soll als Gesetz zusammen gefasst, basierend auf Erfahrungen, oder!?
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Michaleo
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Michaleo » Fr 14. Dez 2018, 02:13

ZH-thai-fun hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 18:09
Ist meine Erklärung zum Sinn der Differenzierung so schwierig verständlich geschrieben?
Nein, Max, Du hast einen einfachen Sachverhalt klar und deutlich umschrieben.
Du sagst, wir brauchen Eckwerte und Massstäbe, um uns eine Meinung zu bilden und uns positionieren zu können

Ich bin aber damit inhaltlich nicht einverstanden.
Ich finde, wir sollten diese Messgrössen und Polarisierungen aufgeben.

Wer längere Zeit in Thailand lebt gibt es ja auch auf, wenn er eine Person sieht, deren Geschlecht er nicht einordnen kann, darüber nachzugrübeln. Es ist nicht ein Mann, es ist keine Frau, es ist vielleicht ein männlich wirkender Tomboy oder ein femininer Ladyboy - egal, es ist ein Mensch, ein human Being.

Und so bin ich völlig mit @Thedi einig, der postuliert:
thedi hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 04:02
Wir brauchen keine Schemata, sondern Lösungen für Probleme - ohne Verblendung durch irgend eine Ideologie.
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Colothani
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Colothani » Fr 14. Dez 2018, 06:35

tom hat geschrieben:
Di 11. Dez 2018, 18:48
Richtig... und einmal mehr frage ich mich: weshalb schliesst man einen Pakt/eine Vereinbarung, wenn nichts davon wirklich zwingend gemacht werden muss? (...)Erstens ist es wie erwähnt absolut nicht zwingend, ein Papiertiger... zweitens finde ich dass man auch bei diesem Thema immer wieder von neuem überlegen und reagieren muss, was die aktuelle Weltlage verlangt... und drittens gibt es immer noch die Souveränität der Staaten.
Der Pakt ist nicht bindend, aber er ist für alle gültig.
Von wegen „nicht bindend“
Nun folgt der obligatorische Hinweis auf die „souveräne Politik“, welche „der Pakt ausdrücklich“ den „Mitgliedsstaaten“ zubillige. NotaBene: Mitgliedsstaaten – also eine Art Verein, dessen Satzung man sich durch Beitritt unterwirft.
Alle Spekulationen, ob er nun bindend ist oder nicht, können sofort beendet werden: auf einer Pressekonferenz in Marrakesch hat der UNO-Sprecher offiziell mitgeteilt, dass der Pakt rechtlich bindend ist.
"Aufgrund der rechtlich bindenden Natur des Dokuments ist es Sache der Teilnehmerstaaten, das GCM auf nationaler Ebene umzusetzen."


Fredfeuerstein
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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Fredfeuerstein » Fr 14. Dez 2018, 08:32

Eine nicht-bindende Vereinbarung? Äh - wie blöde kann man sein?


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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Werner » Fr 14. Dez 2018, 08:45

Wird genauso wie mit dem Feinstaub. Die Griechen stellen die Messstellen genau im Rahmen der Vorschriften aber möglichst weit weg von der Straße auf. Die Deutschen stellen die Geräte entgegen der Vorschriften direkt auf den Parkstreifen an einer fetten Kreuzung und wundern sich dann über zu hohe Werte. Und dann lassen sie sich noch von einem wohlklingenden Abmahnverein verklagen der von Toyota finanziert wird. Deutsche sind manchmal ein bisschen blöde.

Ich wette die (wir) setzten auch so ein Abkommen in Windeseile um und sind der erste Staat der gemäß seiner eigenen Gesetzte mehr Migranten als Einheimische beherbergt und sich dann noch von der "Deutschen Migrationshilfe" verklagen lässt weil seine letzten Gold Reserven nicht raus rücken möchte.

W.


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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von Werner » Fr 14. Dez 2018, 15:11

Vielleicht sollte jeder Bürger mal einige ausländische Botschaften erfragen wie sein Leben ausschauen wird, bzw. welche Hilfe und Unterstützung er aus dem Pakt gemäß Pos. 15 erwarten kann, wenn er mittellos in das Land migrieren möchte. Welches Angebot macht ein Land denn den Migranten die in das Sozialsystem hinein migrieren möchten, so aus Spaß, weil es ihm in Deutschland im Winter nicht mehr gefällt. Und welche Rückkehrerleichtungen gemäß Pos. 20, 21 stehen dem Migranten zu, wenn er im Sommer wieder würdevoll zurück migrieren möchte. Da sollte doch ein Cabrio oder ein Motorrad drin sein. Und kann man dann im nächsten Winter wieder migrieren?

:ironie:

Die Migration in das Deutsche Sozialsystem funktioniert ja schon hervorragend. So hervorragend, dass ganze Stadtteile in Duisburg fluchtartig von den Türkischstämmigen Einheimischen verlassen werden weil sie mit den neuen Migranten nicht können. Es kommen Familien aus Bulgarien und Rumänien, die ihre Kinder zu Haus bei Oma und Opa lassen und das Kindergeld für jedes Kind, auch die im Ausland beziehen. Das sollte sich doch auch mal weltweit rum sprechen, jetzt nach dem Pakt. Wie beantragt man Kindergeld wenn man als Afrikaner gemäß Landesrecht 2 Frauen und 7 Kinder in Afrika hat? Wäre ja ungerecht wenn man eine Frau und ihre Kinder bevorzugen müsste.

:-\ :-\ :-\

Wie sieht es denn mit euren Kindern aus, bzw. den Kindern eurer Thailändischen Ehefrauen, wenn sie in Deutschland, Schweiz oder Österreich leben und ihre Kinder in der Heimat in Thailand bei den Eltern lassen. Gibt es Kindergeld für die zurück gelassenen Kinder? Oder habt ihr das einfach noch nicht bedacht? Dann mal schnell hin zum Amt und beantragen. Zur Not sollte sich das z. B. mit einem versicherungspflichtigen 400 Euro Job erledigen lassen.

B-) B-) B-) *-:) *-:) *-:)

Ich finde es völlig ungerecht wenn jeder Deutscher Arbeitnehmer, es gibt 40.000.000, genau 1/4 doppelt so gut versorgten Beamten und 1 weiteren Bezugsempfänger mit seiner Arbeitsleistung durchfüttern muss. Der sollte wirklich deutlich mehr erarbeiten, das reicht sicher für 25 weitere Menschen. (Jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet seinen Nettolohn, seine gesamte Sozialversicherung - Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteil - die Steuern - den Gewinn des Unternehmers/Unternehmens - Die Steuern auf den Gewinn des Unternehmers/Unternehmens - usw. Also sicher 300 % mehr als er letztendlich netto ausgezahlt bekommt, wobei da ja auch wieder noch Steuern abgehen. Er muss praktisch für 200 Euro Leistung bringen muss um sich eine Hemd für 50 Euro zu kaufen, dass bei Import vielleicht 20 Euro Wert hat.

W. B-)

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Re: Pakt für Migration - Endlich - ich auch

Beitrag von ZH-thai-fun » Sa 15. Dez 2018, 07:54

Michaleo hat geschrieben:
Fr 14. Dez 2018, 02:13
Und so bin ich völlig mit @Thedi einig, der postuliert:
thedi hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 04:02
Wir brauchen keine Schemata, sondern Lösungen für Probleme - ohne Verblendung durch irgend eine Ideologie.
Der Einzelne wie z.B. @thedi mag wie immer Recht haben. Aber die Realität ist komplizierter ...

Ein Anfang zu einer "Lösung des Problems" ist auch der Migrationspakt. Der kam zustande weil sich viele mit ihren "Schemata's, Ideologien" und Urteilen zu einem Vorlage-"SCHEMA" durch gerungen haben. Und jetzt können die Länder durch ihre Urteile zum Migrationspakt zu Nationale Lösungen eben "Schemas" im Migrationswesen durchringen.

Was dann gut oder schlecht gelöst wurde kann man später "nur" durch Vergleiche zwischen zwei oder mehr Ländern ERMESSEN resp. BEURTEILEN.

Urteile, auch eines Richters, sind immer in Ermessens-Spielräumen zwischen zwei und mehr angehörten Seiten.
... der werfe den ersten Steintisch!

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