Padaung - Giraffenfrauen

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Westfale
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Padaung - Giraffenfrauen

Beitrag von Westfale » Di 11. Sep 2018, 16:23

Gesehen haben wir alle schon mal die langen Hälse der Frauen des Birmanischen Volkes der Padaung.

Habe heute mal etwas näher dazu nachgehakt.
Zuerst: Es ist Tradition. Ob Traditionen gut oder schlecht sind, ist nicht immer einfach zu beantworten.
Fakt ist, viele der Frauen legen die Halsspirale ab - ja das geht und nach einiger Zeit bestehen beim Hals (der gar nicht wirklich verlängert wird) kein Problem mehr (angeblich). Ich kann es nicht medizinische bewerten, die Lebenserwartung soll aber allgemein nicht geringer sein, durch das Tragen der Halsringe.

Nun ist es ja so, dass es in TH 'Menschenzoos' gibt, in dem sich die Padaung Frauen mit ihren Halsschmuck präsentieren, zu dem wohl im Original ein Äquivalent an den Beinen gehört.
Hintergrund ist wohl, dass dort eine Einnahmequelle entdeckt wurde, die ein verbessertes Leben im Vergleich zu UN-Flüchtliongslagen bietet.
Gegenüber den Ruinga scheinen sie einen etwas besseren Status in TH zu haben, wobei dort meines Ermessens nach Menschen aus Myanmar grundsätzlich wenig willkommen sind.

Kann jemand dazu berichten?

Wie sieht die Situation in Myanmar aus? Wird dort diese Tradition gepflegt?
Wie sieht es in TH aus? Werden dort auch heute jungen Mädchen die Spiralen angelegt? Gibt es eine Möglichkeit aus den 'Showdörferrn' zu 'entkommen'?
Oder ist es so, dass man als junges Mädchen sich der Tortur zu unterziehen hat, um die Familie über Wasser zu halten?

Informativ fand ich Wikipedia dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Padaung
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